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Matcha-Limetten-Mailänderli – alle Jahre wieder

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Liebe Emma, lieber Moritz. Alle Jahre wieder, seit ihr Weihnachtsplätzchen mit mir backt, gibt es bei uns diese Matcha-Limetten-Mailänderli. Denn am Plätzchen backen mögt ihr vor allem eins – das Dekorieren. Und welcher Teig eignet sich dafür besser, als die einfachen Mailänderli. Die Matcha-Limette Version mag ich ganz besonders. Die Frische der Limette harmoniert perfekt mit dem zarten Matchapulver. Und das Matcha-Grün lässt die Tannenbäumchen-Plätzchen auch naturgetreu grün aussehen.

Dieses Jahr pünktlich zum Start unserer Weihnactsbäckerei haben wir das Bio-Matchapulver von MatchaLand entdeckt. Perfekter hätte das Timing nicht sein können, nach dem mein Vorrat am – von einer Freundin aus Japan mitgebrachten – Matcha langsam aufgebraucht war. Ich bin begeistert von der Qualität. MatchaLand setzen auf nachhaltige Verpackung und Produktion – ein Thema, welches mir persönlich am Herzen liegt. Ab der zweiten Bestellung gibt es Nachfüllbeutel. Und mit dem Starter-Set samt aufladbarem Mixer und Messlöffel ist man super ausgerüstet, um Matcha ganz einfach in seinen gesunden Alltag zu integrieren. Viele Rezeptideen machen den Genuss noch leichter – mein Favorit: Matcha Immunity Booster Shot.

Ich staune immer wieder über eure kreative Herangehensweise an so eine Plätzchen-Backaktion. Und frage mich manchmal, warum sie bei uns, Erwachsenen, nicht mehr so ausgeprägt ist. Du, Moritz, verleihst allen Tieren mindestens 3 Augen, baust die einzelnen Teigteile zu 3D-Figuren, und beschliesst aus einem Affen einen Affenkönig zu machen, in dem du 2 Plätzchenformen zusammenbringst. Und du, Emma, dekorierst nicht nur die einzelnen Plätzchen meisterhaft, samt fliegenden Einhörnern, in dem du Ihnen Engelsflügeln verpasst, sondern stellst sie zu einem Gesamtbild zusammen, bei welchem jedes Detail durchdacht ist. Danach malst du das gleiche Bild auf dem Papier nach. Weihnachten mit euch, Kids, ist definitiv doppelt so schön. Und hier geht es mit unserem Matcha-Limetten-Mailänderli Rezept weiter:

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Kartoffelpuffer mit Crème fraîche – aussen knusprig, innen weich

Liebe Emma, lieber Moritz. Ein weiteres Gericht, welches zum Standard-Repertoire in unserer Familie gehört. Ein Seelenwärmer für kalte Herbsttage. Ihr mögt diese einfachen Kartoffelpuffer (ukrainisch: deruny) sehr, deshalb gehören sie auch in eures Kochbuch. Neulich, nach einem langen Arbeitstag fuhr ich nach Hause, und wurde von eurem Grossmami, meiner Mutter, mit einem Teller frisch ausgebackener Kartoffelpuffer empfangen. Ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit kommt in einem auf – egal in welchem Alter.

Nun zu unserer Familienversion der Kartoffelpuffer, die schon meine Oma für mich zubereitet hat – auf dem Bild ist auch ihr Silberbesteck. Richtig gut schmecken sie direkt ab der Pfanne und mit viel Crème fraîche dazu – Beilage Nummer 1 bei vielen ukrainischen Gerichten.

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Hering im Pelzmantel – mein persönliches Soulfood

Liebe Emma, lieber Moritz! Immer wenn eure Oma uns für ein paar Wochen besuchen kommt, stelle ich im Vorfeld eine Menü-Liste zusammen mit verschiedenen Gerichten aus meiner Kindheit. Diese arbeitet unsere liebe Oma dann fleissig ab. So wie jetzt auch wieder. Ein Gericht steht meist auf der Liste – Hering im Pelzmantel (russisch: Селедка под шубой), oder russischer Schichtsalat. Dies ist mein persönliches Soulfood. Ich kenne niemanden in meiner alten Heimat Ukraine, der diesen Salat nicht mag. Genauso, wie ich in der Schweiz niemanden kenne, der ihn mag. Hering, gepaart mit einer dicken Schicht Mayonnaise, ist hierzulande nicht jedermanns Sache. Deshalb verspeisen eure Oma und ich diese Köstlichkeit und Überbleibsel der UdSSR-Zeit zu zweit – euren Papi konnten wir bisher nicht dafür begeistern. Und so geht er …

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