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Madeleines mit Brombeeren – die Farben des Spätsommers auffangen

Liebe Emma, lieber Moritz. Zu diesem Blogbeitrag hat mich wieder mal die Foodblogs Schweiz Community inspiriert. Überhaupt finde ich es das Schöne am Kochen – es lebt von Inspiration jeglicher Art. Vom Marktbesuch. Von einer Kindheitserinnerung, die einem plötzlich wieder präsent wird. Die Madeleines sind DER Inbegriff einer Kindheitserinnerung, wie Marcel Proust schon in seinem Buch „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ beschrieben haben soll. Ihr mögt Madeleines, und ich backe sie immer wieder. Es gibt einige sehr detaillierte Abhandlungen dazu, wie man die perfekten Madeleines hinbekommt, wie hier oder hier. Vor allem wird bei jedem Rezept mit anderen Temperaturen gebacken. Ihr mögt sie ohne Guss, ich habe zwischendurch gerne einen Farbtupfer oben drauf in Form einer Beerenglasur. Und hier das einfache und gelingsichere Rezept dazu. Der Teig kommt aus dem Le Cordon Bleu Kochbuch, welches mir eure Grossmami zum Geburtstag geschenkt hat.

Französischer Aprikosenkuchen – unser Sommerliebling

Liebe Emma, lieber Moritz. Dies ist unser meistgebackener Sommerkuchen. Warum er französisch sein soll, weiss ich ehrlich gesagt nicht 🙂 Einfach, schnell, gut. Auch mit Zwetschgen super lecker. Das Rezept stammt aus einem alten Backbuch von Annemarie Wildeisen – das erste, welches ich in der Schweiz noch als Studentin gekauft habe (omg ist es lange her!). Mehrfach erprobt und bewährt – so oder so kann man hier nicht viel falsch machen. Mein Trick beim backen: mindestens 5 Minuten weniger lange backen als im Rezept angegeben (gilt nicht für meine Rezepte in diesem Blog). Es gibt nichts schlimmeres für mich als ein zu trockener Kuchen. Zur Not: die gute alte Stäbchenprobe! Zweiter Trick: die besten Früchte, die ihr kriegen könnt. Weiter geht‘s mit dem Rezept. Enjoy!

Paska – ein besonderes Osterfest

Liebe Emma, lieber Moritz. In einem alten Kachelofen wurden sie gebacken, die Paskas für das Osterfest bei meinen Grosseltern. Ein wunderschöner weiss-blauer alter polnischer Kachelofen. Damals fand ich das ganz gewöhnlich. Heute frage ich mich, wieso ich nicht ein einziges Foto davon habe – weder vom Kachelofen, noch von Paska. Eigentlich ist Paska sehr ähnlich zu einem Panettone, die russische Version davon heisst Kulitsch. Paska bedeutet in der ukrainischen Sprache auch Ostern. Das Osterbrot heisst also gleich, wie das Fest selbst. In diesem Jahr habe ich selbst mit der Tradition angefangen, dieses Osterbrot für das ukrainische Osterfest zu backen. Und ihr hilft auch schon fleissig mit. Das Rezept, welches gleich ein Volltreffer wurde, kommt von Nina Tarasova, einer bekannten russischen Pâtissière. Und so wird es gemacht: