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Ukrainischer Borschtsch mit Pampushky – my peaceful Ukraine

„Mami, das klingt doch wie Drache Borste“, – meintest du, Moritz neulich beim Abendessen, als ich den borschtsch angekündigt habe. Tatsächlich, dachte ich mir, das klingt wirklich sehr ähnlich. Und musste schmunzeln, auf was für süsse Assoziationen ihr Kinder kommt. „Drache Borste und Ritter Wüterich“ ist nämlich eins deiner Lieblingsbücher. Wenn mich jemand fragt, welche die typisch ukrainischen Gerichte sind, nenne ich Borschtsch immer als erstes. Diese wohltuende rote Suppe kommt regelmässig bei uns auf den Tisch. Wir mögen sie in der vegetarischen Variante. Babzja Lesja kocht Borschtsch, wie so vieles, nach Gefühl. Für mich hat sie, wie immer, alles abgewogen, denn er soll ja schmecken exakt wie ihres 🙂 Traditionell wird Borschtsch in unserer Familie mit Schwarzbrot gegessen. Diesmal haben wir aber pampuschky, Hefebrötchen mit Knoblauch-Petersilienöl dazu gebacken. Beides schmeckt fantastisch. Das Rezept für pampushky habe ich von der grossartigen ukrainischen, in Grossbritanien lebenden Kochbuchautorin Olia Hercules adaptiert. Und hier geht es mit dem Rezept weiter.

Hauchdünne Apfeltarte à la „Chesery“ – Gstaader Erinnerungen

Liebe Emma, lieber Moritz. Ich kann mich noch sehr gut an den Abend erinnern, als Opa Heinz uns besucht hat – da wart ihr noch nicht auf der Welt. Er hat von Robert Speth und seinem Restaurant „Chesery“ in Gstaad geschwärmt. Und vom besten Apfelkuchen, den er je gegessen hat. Einige Male waren wir seither bei Robert Speth essen, unsere hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Sogar nach einem üppigen Mehrgänger-Menü mussten wir einfach immer die Apfeltarte bestellen, so unübertroffen war der Geschmack. Und trotz anderer Verführungen auf der Dessertkarte, wurde es doch jedesmal der Apfelkuchen. Leider gibt es die „Chesery“ nicht mehr, jahrzehntelang Platzhirsch in der Gstaader Gastroszene. Natürlich musste ich die Tarte nachbacken. Nach einigen Testversuchen, bin ich dem Original ziemlich nahe gekommen. Die Tarte gehört nun definitiv zu einem meiner Signature-Desserts. Dieser Beitrag ist Schweiz Kulinarisch gewidmet, ein inspirierender Account auf Instagram, welches es zu Ihrem Versprechen gemacht hat, nicht nur kulinarische Schweizer Spezialitäten, sondern auch regionale Produkte und die schönsten Ecken der Schweiz zu präsentieren. Weiter geht es mit dem Rezept.

Sommerbeeren-Cake – ein Sommernachtstraum

Liebe Emma, lieber Moritz. An diesem Wochenende haben wir euren Abschluss gefeiert. Die Kindergartenlehrerin hat euch offiziell zu „Schmetterlingen“ erkoren – jetzt seid ihr die Grossen in der Gruppe. In zwei Wochen Sommerferien! Das letzte halbe Jahr im Kindergarten hat sich alles um Dinosaurier gedreht – tolle Bastelarbeiten, Besuch im Sauriermuseum im Aathal und Dino-Quest beim Kindergartenabschlussfest. Am Freitag hast du, Moritz, dein Kunstwerk nach Hause gebracht – ein riesengrosser Dino, welcher sein Zuhause vor unserem Kamin gefunden hat. Zur Feier des Tages natürlich Apéro – mit Kinderchampagner, Trüffelchips und Gummi-Dinos. Am Samstag kamen unsere Nachbarn Nadja und Jan aus ihren Ferien im Luberon zurück. Bis in den späten Abend hinein sind wir an unserem lauschigen Lieblingsplätzchen am Wasser unter der Linde gesessen, und haben die Abenddämmerung über dem Zürichsee genossen. Dazu dieser Sommerbeeren-Kuchen gepaart mit wunderbaren Weinen aus dem Luberon. Ein Sommernachtstraum! Dieser Cake ist unglaublich saftig, und funktioniert mit allen Sommerbeeren (Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren). Letzte Woche am Markt habe ich Heidelbeeren entdeckt – also richtige Heidelbeeren, die aus meiner Sicht viel aromatischer sind, …