Autor: Emma & Moritz

Französischer Aprikosenkuchen – unser Sommerliebling

Liebe Emma, lieber Moritz. Dies ist unser meistgebackener Sommerkuchen. Warum er französisch sein soll, weiss ich ehrlich gesagt nicht 🙂 Einfach, schnell, gut. Auch mit Zwetschgen super lecker. Das Rezept stammt aus einem alten Backbuch von Annemarie Wildeisen – das erste, welches ich in der Schweiz noch als Studentin gekauft habe (omg ist es lange her!). Mehrfach erprobt und bewährt – so oder so kann man hier nicht viel falsch machen. Mein Trick beim backen: mindestens 5 Minuten weniger lange backen als im Rezept angegeben (gilt nicht für meine Rezepte in diesem Blog). Es gibt nichts schlimmeres für mich als ein zu trockener Kuchen. Zur Not: die gute alte Stäbchenprobe! Zweiter Trick: die besten Früchte, die ihr kriegen könnt. Weiter geht‘s mit dem Rezept. Enjoy!

Loup de mer in Salzkruste – mediterranes Feeling für Zuhause

Liebe Emma, lieber Moritz. Zurück zu Hause nach unseren langen Frankreich-Ferien haben wir als erstes dieses Gericht zubereitet. In der gleichen Woche hattet ihr auch den ersten Infoabend im Kindergarten, und habt eure beiden Lehrerinnen kennengelernt. Du, Moritz, bist einfach in den Garten spaziert und kamst zurück mit ein paar Lavendelzweigen: „Den will ich der Lehrerin schenken!“. Ich fand das sooo süss. Zumal wir dir nie davon erzählt haben – dies war einzig und allein deine Idee. Im Auto dann: „Mami, hast du die Blumen für die Lehrerin nicht vergessen?“. „Was für ein Gentleman!“, – erwiderte die Kindergartenlehrerin. „Und nächstes Mal will ich ihr die Kräuter schenken, die du zu den Ofenkartoffeln gibst!“, – sagtest du (gemeint ist Rosmarin). Na das hört sich doch schon nach einem guten Kindergarten-Start an. Zurück zum Loup de Mer. Ich bereite dieses Gericht gerne Silvester zu, weil es nicht so aufwendig ist, und doch nicht alltäglich. Den Wolfsbarsch kaufen wir inzwischen nur noch bei El Pescador – ich bin jedesmal begeistert, wie frisch der Fisch ist. Am liebsten serviere …

Die zauberhafte Provence – unsere once-in-a-lifetime Reise

Liebe Emma, lieber Moritz! Paul Cézanne soll über die Provence gesagt haben: „Wenn man dort geboren wurde, ist es um einen geschehen, man kann sich für nichts anderes mehr begeistern“. Ich kann ihn sehr gut verstehen. Vom ersten Augenblick an zieht Provence einen in ihren Bann. Das mag an der Landschaft liegen – den Wäldern mit Ihren Kiefern, Zedern und Zypressen, den Platanen-Alleen, Olivenfeldern, und natürlich am betörenden Duft vom Lavendel. Es mag das Licht sein, das so viele Maler angezogen haben soll. Die malerischen Bergdörfer des Luberon. Die bunten lebhaften Märkte, die in dem jeweiligen Dorf seit eh und je am gleichen Wochentag stattfinden. Die Küche der Provence. Der Wein. Am Schluss ist es die Mischung aus all dem, die die Magie der Provence ausmacht und einem dieses besondere Lebensgefühl gibt, das man nur hier verspürt. Dass wir eine Auszeit nehmen und an einem unserer Lieblingsorte gemeinsam schöne Familienzeit verbringen wollen, bevor ihr in den Kindergarten kommt, stand schon lange fest. Aufgrund der Pandemie entschieden wir uns nicht allzu weit zu verreisen – in …