Emma & Moritz
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Willkommen

Liebe Emma, lieber Moritz. „Ein Haus am See“ ist eures Kochbuch. Hier halten wir unsere kostbaren kulinarischen Erlebnisse in unserem Haus am See, unterwegs in Zürich und auf Reisen fest.

Kindheitserinnerungen

Mit die schönsten Erinnerungen meiner Kindheit sind mit Kochen und Geniessen im Kreise der Familie verbunden. Das samtweiche Osterbrot frisch aus dem Ofen an einem Donnerstag vor Ostern, an dem meine Grosseltern dieses gebacken haben. Der Geruch von Pfannkuchen früh am Morgen aus der Küche meiner Mutter. Es sind Erinnerungen, die sich für immer eingeprägt haben. Meine Grossmutter Sinaida war und bleibt für mich die beste Köchin der Welt. Sie hatte fast keine Rezepte, und wenn, dann lauteten sie in etwa so: backen bis fertig, Mehl so viel, wie die Flüssigkeit aufnehmen kann. So kann ich mein geliebtes Osterbrot nicht mehr exakt reproduzieren, da sie kein Rezept dafür hatte. Deshalb auch die Idee zu diesem Blog – eure Kindheitserinnerungen rund ums Kochen und Geniessen so gut wie möglich festzuhalten.

Je länger ich koche, umso mehr lasse ich weg

Dieses Zitat von Sven Wassmer wiederspiegelt ziemlich genau meine Einstellung zum Kochen. Oder anders gesagt, reduce to the max. Wenige Zutaten, einfache Zubereitung – dafür keine Kompromisse bei der Qualität der Produkte. Bei den meisten Produkten setzen wir auf regionale Qualität. Saisonal versteht sich von selbst. Obst und Gemüse kaufen wir so gut es geht auf dem Markt, wo ihr von der Verkäuferin je ein Rübli bekommt. Oder bei der „Gemüsefrau“ um die Ecke mit der Produktion aus dem Umland. Tomaten, Kirschen und Beeren aus dem eigenen Garten. Den Fisch beziehen wir bei unserem Zürichsee-Fischer Adrian Gerny. Wenn wir Lust auf einen Wolfsbarsch in der Salzkruste haben, so ist El Pescador unsere Adresse, die es zu Ihrem Versprechen gemacht haben, den möglichst frischen Meeresfisch anzubieten. Brot, Pasta, Teige stellen wir selbstverständlich fast ausnahmslos selbst her.

Frisch auf den Teller

Mit Vorkochen und Einfrieren bin ich noch nie warm geworden. Tupperware findet nicht so schnell den Weg in unsere Küche. Eingefroren wird die Kirschenernte aus unserem Garten, weil man schlecht 10 kg Kirschen auf einmal konsumieren kann, nicht aber die Bolognese für die nächste Lasagne.

Inspiration

Ich koche sehr gerne neue Rezepte nach. Dabei halte ich mich meist sehr genau an das Rezept, weil ich wissen möchte, welche Idee der Autor hatte. Erst beim zweiten Nachkochen passe ich das Rezept bei Bedarf dem eigenen Geschmack an. Meine absolut grösste Inspiration ist Tanja Grandits. Ihre Küche von Aromen, Gewürzen, Kräutern, ihre geballte Kreativität ist einzigartig. Ich besitze all Ihre Kochbücher – natürlich signiert.

Zu meinen Lieblingsblogs gehören lieberlecker, la mia cucina, Claudio del Principe, Richard Kägi, Mimi Thorisson – sie sind am nächsten zu meiner eigenen Kochphilosophie. Bei den Backblogs ist klitzeklein mein Favorit.

Immer eine Inspiration ist natürlich auch der Markt. Ich gehe oft auf den Markt ohne zu wissen, was ich kochen möchte. Das Angebot dort gibt dann die Richtung vor.

Frankreich-Liebe

Seit unserer ersten gemeinsamen Zeit in Frankreich, hat Frankreich unsere Italien-Liebe langsam aber sicher abgelöst – obwohl wir nach wie vor auch grosse Italien-Fans sind. Deshalb werden sich auf diesem Blog viele Gerichte der französischen Küche finden, genauso wie unsere Lieblingsorte und kulinarische Highlights.

Food Photography

Ich finde schöne Food Photography Bilder schön. Und bin auch sehr beeindruckt von der Kreativität, das Gericht in Szene zu setzen. Der Hauptdarsteller für mich ist jedoch das Gericht selbst. Natürlich ästhetisch aufgenommen. Viel wichtiger ist es für mich, die Situation, den Moment authentisch einzufangen.

Immer mit dem Besten zufrieden

„Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden“ – das berühmte Zitat von Oscar Wilde mag leicht arrogant klingeln, ist aber schon auch ein wenig mein Lebensmotto. Wobei ja das Beste immer relativ ist zu dem eigenen Anspruch. Dies ist auch das Kriterium für die Gerichte, die es auf diesen Blog schaffen. Es sind nur Gerichte, die wir zu den „Besten“ erkoren haben und die wir immer wieder nachkochen.

Liebe Emma, lieber Moritz. Ich bin sehr beeindruckt, euch zu kleinen Gourmets heranwachsen zu sehen. Du, Emma, hast mit knapp 4 schon fast eigenständig deine Lieblings-Bananen-Muffins gebacken und hast Pelmeni mit einer solchen Einfachheit hingekriegt, als hättest du noch nie etwas anderes gemacht. Und du, Moritz, erkennst schon Aromen und Gewürze in einem Gericht – „Kitchen Impossible“-Style. Ich bin stolz, euch auf eurer kulinarischen Entdeckungsreise zu begleiten.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in: Emma & Moritz

von

Mein Name ist Lena. Kochen war schon immer eine grosse Leidenschaft. Dieser Blog ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, für meine Kinder Emma & Moritz unsere gemeinsamen Erlebnisse rund um Kochen und Geniessen in einer Art Kochtagebuch festzuhalten. Ob zu Hause, auf Reisen oder unterwegs in unserem geliebten Zürich. Ich freue mich, auch mit euch diese Momente und unsere Lieblingsrezepte zu teilen.

2 Kommentare

  1. Moni sagt

    Liebe Lena!
    Toll, dass Du die Rezepte für Emma und Moritz mit uns teilst! Da wir Dich ja persönlich kennen und Deine Kochkunst schon geniessen durften, freuen wir uns sehr darüber, das ein oder andere dann nachkochen zu können.
    Tolle Geschichte, wir sind gespannt auf die weiteren Ideen, Rezepte und Tipps.
    Moni

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    • Liebe Moni! Herzlichen Dank für dein liebes Kommentar. Es macht uns immer sehr viel Spass, mit euch gemeinsame Zeit zu verbringen, und die verschiedenen Gerichte gemeinsam zu probieren! Wir wünschen euch schöne Ostern, und hoffentlich bis ganz bald. Liebe Grüsse, Lena & Co.

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