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La Vie En Rose – wie unsere Frankreich-Liebe begann

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Liebe Emma, lieber Moritz. Ungefähr so haben wir die Côte d’Azur rund um Les Issambres, Sainte-Maxime und Golf von Saint-Tropez kennengelernt. Kristallblaues Meer in seiner ganzen Weite, eine Brioche und Pain au Chocolat zum Frühstück. Ein Glas kühlen Rosé und ein Stück Tarte Tropézienne zum Apéro. Der Charme einer provenzalischen Villa. Ihr – 6 Monate alt, und ein ganzer Monat dieser Idylle vor uns. Wir haben ein ganz lustiges Video von euch beiden aus dieser Zeit, wie ihr euch um den Guide Michelin streitet.

2 Jahre später sind wir an diesen Ort zurückgekehrt, und haben so noch mehr von der Gegend kennengelernt, und unsere Lieblingsorte für uns entdeckt.

Und hier kommt unsere Liste der 7 Dinge, die einfach glücklich machen:

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Zucchini-Tartelettes – so einfach, so gut

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Liebe Emma, lieber Moritz. Diese kleinen Zucchini-Tartelettes sind vermutlich das Gericht, welches wir am häufigsten zubereitet haben. Es gibt unterschiedlichste Varianten solcher Tartelettes, einige wovon wir auch schon ausprobiert haben, aber wir haben sie am liebsten genau in dieser Zusammensetzung. Auch sind sie die perfekte Begleitung zu einem Glas Weisswein mit Gästen, oder auch ein einfaches Abendessen für uns mit einem grünen Salat dazu. Das Rezept habe ich irgendwann mal in einer alten La Tavola Ausgabe gesehen und etwas adaptiert. Du, Moritz, beim Anblick des Fotos – „Die habe ich gerne gehabt!“. So einfach, so gut.

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Cheesecake – unser One & Only

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Liebe Emma, lieber Moritz. Es war ein lauwarmer Sommerabend, ich glaube sogar der 1. August. Es gab New York Cheesecake und Besuch von Nadja. Nadja ist unsere Nachbarin, die ihr total gerne habt, und deren Katzen ihr gerne hütet. Da sich meine Katzenliebe in Grenzen hält, bin ich sehr froh drum, denn ihr seid sehr tierlieb und es macht euch total viel Spass. Zurück zu dem Abend. Der Cheesecake war hervorragend – wenn ihr mich fragt kann man bei einen Cheesecake eigentlich nicht viel falsch machen. Da meinte Nadja, dass sie und ihre Freundinnen eine Menge Cheesecake-Rezepte ausprobiert hätten, und dass es ein Rezept gibt, das alle anderen ausgestochen hat – der einzig wahre weltbeste Cheesecake. Ich wurde natürlich hellhörig – das wir nicht den besten Cheesecake backen, liess mich natürlich nicht los (siehe Willkommen, Immer mit dem Besten zufrieden :-). Nun, das ist er. Original kommt das Rezept aus einem alten Kochbuch „Moosewood Cookbook“. Seit dem wird nur nach diesem Rezept gebacken, wenn wir Lust haben auf einen klassischen New York Cheesecake. Ganz nach dem Motto „Never change a winning recipe“. Danke, Nadja!

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Spargel-Soufflé – ein Auftakt der Spargelsaison

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Liebe Emma, lieber Moritz. Soufflé ist für mich der Inbegriff des Zelebrierens. Deshalb liebe ich Soufflé, weil ich die kleinen wie auch die grossen Dinge des Lebens gerne zelebriere. Ein Soufflé würde ich immer für einen besonderen Anlass zubereiten, wie an diesem Ostermontag 2021. Es ist der perfekte Auftakt eines Abendessens, ein Prelude zu allem, was folgt. Alleine schon zuzusehen, wie es im Ofen sein Volumen vergrössert, ist ein Erlebnis für sich. Für euch gab es frischgebackenes Urdinkelbrot mit Butter und ganz viele Ostereier und Osterhasen. Ich hoffe, ihr könnt euch eines Tages auch für ein Soufflé begeistern. Bei der Zubereitung orientiere ich mich immer an Mimi Thorisson. Bei ihr gibt es dieses in unterschiedlichsten Variationen – vom Hummer-Souffle über Artischoken- bis hin zu Himbeer- oder Brombeer-Soufflé. Diese Variante ist aus Ihrem Kochbuch „French Country Cooking“ und aus meiner Sicht eine tolle Idee für ein nicht alltägliches Spargelgericht. Zugegeben mit einem Glas Weisswein – zur Not geht auch rot, wie heute bei uns.

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Kartoffel-Grissini – die perfekte Apéro-Begleitung

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Lieber Moritz. Neulich an einem Samstag kamst du zu mir und fragtest „Was gibt es heute zum Apéro?“ Ich musste schmunzeln. Apéro ist quasi eure Version des Zvieris. Apéro ist auch unsere wichtigste Mahlzeit des Tages – ok, zugegeben nur an Wochenenden, oder manchmal auch während der Woche, wenn es einen guten Grund gibt, oder auch grundlos. Dieses Rezept stammt von einer lieben Freundin und begnadeter Köchin Annette, die uns immer wieder mit neuen Menüs verwöhnt. Original kommt es von einem Luzerner Koch Werner Tobler. Dies ist euer absoluter Favorit. Die Kartoffeln verleihen dem Teig schöne Feuchtigkeit. Ich backe sie kurz vor dem servieren – so sind sie noch schön warm und weich, so haben wir sie am liebsten. Mit einem Glas Champagner dazu ist es ein perfekter Start ins Wochenende. Genuss kann so einfach sein.

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