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Tarte Tatin „Red Love“ – das Beste, was Äpfeln passieren kann

Liebe Emma, lieber Moritz! Es war ein wunderschöner September-Tag, trotz Regen. Euer Freund Fred kam mit den Eltern, unseren Freunden, zu Besuch. Wir haben einen gemütlichen Sonntag verbracht mit leckerem Essen und schönen Gesprächen. Kaum zu glauben, dass ihr bald schon eure ersten Kindergartenferien habt. Der Kindergartenstart ist eine kleine Herausforderung gerade – für euch, und für uns Erwachsenen. Aber ihr meistert sie ganz toll!

Zum Dessert gab es diese Tarte Tatin. Dazu inspiriert hat mich euer Papi, der vor ein paar Wochen eine Apfelsorte vom Markt mitgebracht hat mit komplett rotfleischigem Kern. Es war sofort klar – die Äpfel werden eine perfekte Tarte Tatin ergeben. Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen, denn die Äpfel sahen nach dem Backen aus wie Rotwein-Birnen. Die Woche drauf bin ich nochmals auf den Markt, um Nachschub zu holen. Es stellte sich heraus, dass die Sorte auf den klangvollen Namen „Red Love“ hört. Und natürlich ist eures Feedback für mich die beste Bestätigung. Nach dem ersten Biss riefst du, Moritz, begeistert aus: „Mmh, diesen Kuchen musst du nochmals machen, zu meinem Geburtstag!“ Check.

Nun zu dem Rezept MEINER perfekten Tarte Tatin.

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Madeleines mit Brombeeren – die Farben des Spätsommers auffangen

Liebe Emma, lieber Moritz. Zu diesem Blogbeitrag hat mich wieder mal die Foodblogs Schweiz Community inspiriert. Überhaupt finde ich es das Schöne am Kochen – es lebt von Inspiration jeglicher Art. Vom Marktbesuch. Von einer Kindheitserinnerung, die einem plötzlich wieder präsent wird. Die Madeleines sind DER Inbegriff einer Kindheitserinnerung, wie Marcel Proust schon in seinem Buch „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ beschrieben haben soll.

Ihr mögt Madeleines, und ich backe sie immer wieder. Es gibt einige sehr detaillierte Abhandlungen dazu, wie man die perfekten Madeleines hinbekommt, wie hier oder hier. Vor allem wird bei jedem Rezept mit anderen Temperaturen gebacken. Ihr mögt sie ohne Guss, ich habe zwischendurch gerne einen Farbtupfer oben drauf in Form einer Beerenglasur. Und hier das einfache und gelingsichere Rezept dazu. Der Teig kommt aus dem Le Cordon Bleu Kochbuch, welches mir eure Grossmami zum Geburtstag geschenkt hat.

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Der erste Schritt in die grosse Welt – und die weltbeste Lasagne

Liebe Emma, lieber Moritz! Heute habt ihr die Tür in die grosse Welt geöffnet – euer erster Tag im Kindergarten. Mit etwas Respekt, aber vor allem viel Vorfreude habt ihr diesem Tag entgegengefiebert. Du, Moritz, hast dich wieder mal sehr rührend darauf vorbereitet. Du bist in die Küche, und hast die Znüniboxen für dich und Emma eigenständig gepackt – etwas Toastbrot zurechtgeschnitten, ein paar Snack-Peperoni dazu gelegt, alles liebevoll in deinem und Emmas Rucksäcken versorgt. Und du, Emma, hast ganz toll beim Begrüssungskreis mitgemacht – beim Singen und Bewegungsspielen. Ich wünsche euch die beste Kindergartenzeit mit vielen neuen Abenteuern. Dass ihr mit eurer positiven Einstellung offen durch die Welt geht. Dass ihr viele Freunde auf diesem Weg findet. Und vor allem, dass ihr euch immer zur Seite steht und Hand in Hand auch alle Herausforderungen meistert.

Zu Feier des Tages gab es die weltbeste Lasagne.

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