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Hauchdünne Apfeltarte à la „Chesery“ – Gstaader Erinnerungen

Liebe Emma, lieber Moritz. Ich kann mich noch sehr gut an den Abend erinnern, als Opa Heinz uns besucht hat – da wart ihr noch nicht auf der Welt. Er hat von Robert Speth und seinem Restaurant „Chesery“ in Gstaad geschwärmt. Und vom besten Apfelkuchen, den er je gegessen hat. Einige Male waren wir seither bei Robert Speth essen, unsere hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Sogar nach einem üppigen Mehrgänger-Menü mussten wir einfach immer die Apfeltarte bestellen, so unübertroffen war der Geschmack. Und trotz anderer Verführungen auf der Dessertkarte, wurde es doch jedesmal der Apfelkuchen. Leider gibt es die „Chesery“ nicht mehr, jahrzehntelang Platzhirsch in der Gstaader Gastroszene. Natürlich musste ich die Tarte nachbacken. Nach einigen Testversuchen, bin ich dem Original ziemlich nahe gekommen. Die Tarte gehört nun definitiv zu einem meiner Signature-Desserts. Dieser Beitrag ist Schweiz Kulinarisch gewidmet, ein inspirierender Account auf Instagram, welches es zu Ihrem Versprechen gemacht hat, nicht nur kulinarische Schweizer Spezialitäten, sondern auch regionale Produkte und die schönsten Ecken der Schweiz zu präsentieren. Weiter geht es mit dem Rezept.

Torte „Mönchshütte“ – mood colour white

Liebe Emma, lieber Moritz. Würden wir unser aktuelles Moodboard erstellen, wäre er schneeweiss. Mit euch entdecken wir gerade die Schlittelpisten in unserer Gegend, ihr lernt Schlittschuhlaufen, und bald steht Skischule auf dem Programm. Ich bin ein Sommermensch, aber mit euch macht auch der Winter richtig Spass. Schneeweiss ist auch die Farbe dieser Torte. Meine aktuelle Kochphase könnte man nostalgisch nennen. Vielleicht liegt es daran, dass eure Oma uns jetzt häufig besucht und mit ihren Gerichten verwöhnt. Vielleicht ein wenig an der aktuellen gesellschaftlichen Situation, in der man sich nach sicheren Werten sehnt. Jedenfalls, während ich normalerweise immer neue Gerichte ausprobiere, koche ich gerade die alten, die aus meiner Kindheit, nach. Und stelle fest, dass sie noch genau so gut schmecken, wie damals. Diesen Kuchen habe ich das letzte Mal sicher vor 20 Jahren gegessen. In meiner Schulzeit gab es ihn praktisch zu jeder Feier. Ich liebe die Kombination aus Sauerkirschen und Crème fraîche. Sie verlangt etwas Übung ab, und ist auch etwas aufwendig in der Herstellung, das Ergebnis ist es aber allemal wert. Weiter geht’s …

Panna cotta mit Schokolade, Zitronengras-Espuma und Ananas – das perfekte Festtage-Dessert

Liebe Emma, lieber Moritz. Ein Rezept aus Zeiten, als ich noch alle Zeit der Welt hatte, ein aufwändiges 5-Gänge Menü für die Festtage zu zaubern. Die Zeiten sind definitiv vorbei 🙂 Dieses Dessert bereite ich immer noch sehr gerne zu – es ist der perfekte Abschluss eines Festtage-Menüs, und alle Komponenten lassen sich prima im Vorfeld zubereiten. Ich mag die bitter-süss Kombination hier – das Bittere der Schokolade harmoniert perfekt mit der exotischen Süsse vom Zitronengras-Kokosschaum, und Ananas sorgt für eine wärmende Note an einem kalten Wintertag. Dieser Beitrag ist der lieben Marlene von Marlene’s Sweet Things zu verdanken – und ist Türchen Nummer 17 im Foodblogs-Schweiz Adventskalender 2021. Gestern hat Kristina Jansson von Geschichten aus dem Küchenschrank eine feine Marroni-Apfel Suppe geteilt. Wer morgen an der Reihe ist, erfahrt ihr weiter unten. Ich wünsche unseren lieben Lesern ein so luftig-leichtes 2022, wie die Espuma-Wolke in diesem Dessert. Und hier geht es zum Rezept.