Monat: Mai 2021

Erdbeer-Gin-Tonic und Kita-Abschluss

Liebe Emma, lieber Moritz. Heute ist ein besonderer Tag – euer Kita-Abschluss. Du, Emma warst sehr traurig darüber, während Moritz dies lockerer genommen, oder vielleicht überspielt hat. Die jüngeren Kinder und Jonny haben euch gesagt, dass sie euch vermissen werden. Hasret und Denise können sich die Gruppe nicht ohne euch vorstellen. Lory hat euch zu einem Besuch eingeladen, und Isa fest zum Abschied gedrückt. Sehr rührende Momente. Für einige von ihnen geht es auch weiter mit dem nächsten Schritt. Und allen wurde heute nochmals bewusst, dass nichts so beständig ist, wie die Veränderung. Ihr hattet eine sehr schöne Kita-Zeit. Ich bin stolz, wie ihr alles gemeistert habt. Ich würde mir wünschen, dass euch weiterhin so liebevolle herzliche Menschen auf eurem Weg begegnen. Und dass ihr möglichst viel dieser kindlichen Leichtigkeit auch noch als Erwachsene behält. Zu Feier des Tages gab es für uns Erwachsenen einen Erdbeer-Gin-Tonic. Und so wird er gemacht (Idee habe ich mir mal in Falstaff aufgeschnappt):

Gambas flambées mit Whisky – Papi’s Signature Dish

Liebe Emma, lieber Moritz. Dieses Gericht ist DAS Signature Dish von eurem Papi. Auch das erste, welches er für mich gekocht hat, als wir uns kennenlernten. Es gibt vermutlich niemanden in unserem Freundeskreis, der die flambierten Gambas noch nicht probiert hat. Früher haben wir sie mit Risotto Milanese oder hausgemachten Tagliatelle serviert. Inzwischen haben wir am liebsten einfach nur ein geröstetes Baguette dazu. Sie sind so schnell zubereitet und so lecker. Einzige Voraussetzung für gutes Gelingen – man muss die Kunst des Flambierens beherrschen. Zwei Regeln müsst ihr euch merken, wie wir aus eigener Erfahrung wissen. Regel Nummer 1: immer schön den Dampfabzug abstellen, bevor flambiert wird. Regel Nummer 2: nicht in fremden Küchen kochen, unser Mallorca-Versuch ging gerade noch gut. Und hier geht es zum Rezept:

Unser Rhabarber-Erdbeer-Crumble und die Sache mit Ambitionen

Liebe Emma, lieber Moritz. Wer liebt sie nicht, die Saison von Rhabarber und Erdbeeren. Wir natürlich auch. Jedes Jahr ein Muss auf der Speisekarte: ein Erdbeer-Smoothie, Erdbeereis, eine klassische Erdbeertorte mit Biskuitböden und Crème mousseline, und dieser Crumble. Schweizer Erdbeeren haben wir auf dem Bürkliplatz-Markt eingekauft und einen wunderschönen Pfingstrosen-Strauss bei meinem Lieblingsblumenstand für noch mehr Frühlingsgefühl. Der Plan – eine Erdbeertorte für dich, Emma, weil du sie letztes Jahr schon so gerne hattest. Zu Hause angekommen waren meine Ambitionen schnell verflogen. Dieser lange kalte Frühling 2021, und dass wir per 5. Mai nur ein einziges Mal in diesem Jahr draussen essen konnten, setzt mir irgendwie zu – ich fühlte mich zu müde. In solchen Momenten ist dieser Rhabarber-Erdbeer-Crumble einfach die perfekte Alternative. Im Nu zubereitet, schmeckt er fantastisch mit einer Kugel Vanilleeis. Und falls dann immer noch Rhabarber und Erdbeeren übrig bleiben – schön zu einem Sirup verarbeiten, der wiederum für alkoholfreie oder auch alkoholhaltige Getränke eingesetzt werden kann. Und auch roh sind Erdbeeren einfach köstlich! Nun zu unserem Crumble-Rezept:

Paska – ein besonderes Osterfest

Scroll down to Google Translate / Прокрутить вниз до Google Translate Liebe Emma, lieber Moritz. In einem alten Kachelofen wurden sie gebacken, die Paskas für das Osterfest bei meinen Grosseltern. Ein wunderschöner weiss-blauer alter polnischer Kachelofen. Damals fand ich das ganz gewöhnlich. Heute frage ich mich, wieso ich nicht ein einziges Foto davon habe – weder vom Kachelofen, noch von Paska. Eigentlich ist Paska sehr ähnlich zu einem Panettone, die russische Version davon heisst Kulitsch. Paska bedeutet in der ukrainischen Sprache auch Ostern. Das Osterbrot heisst also gleich, wie das Fest selbst. In diesem Jahr habe ich selbst mit der Tradition angefangen, dieses Osterbrot für das ukrainische Osterfest zu backen. Und ihr hilft auch schon fleissig mit. Das Rezept, welches gleich ein Volltreffer wurde, kommt von Nina Tarasova, einer bekannten russischen Pâtissière. Und so wird es gemacht: