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Mini-Pavlovas mit Sommerbeeren – ein luftig leichtes Dessert zu Emmas Ballet Show

Let’s go to the movies! Dies war das Motto deiner zweiten Ballet-Show, liebe Emma! Du hattest ein wunderschönes Kleid an, und sahst zauberhaft aus. „Mami, am liebsten würde ich jeden Tag auf der Bühne tanzen“, – sagtest du nach der Show. Du hast sehr viel Spass am Tanzen, genauso wie am Malen und Klavier spielen. Auch teilst du meine Freude am Kochen. Neulich hast du uns mit einer selbstgemachten Vorspeise, einem Gemüse Dip überrascht und einem leckeren Beeren-Wasser. Pavlova ist eins meiner Dessert-Klassiker, und passt natürlich perfekt zum Thema Ballett. Im Moment bevorzuge ich diese als Mini-Pavlovas zu backen, da sie so bei jedem Gast auf dem Teller einfach perfekt aussehen. Diesen Samstag hatte ich auch tolle Hilfe beim Anrichten der Pavlovas – unsere Freundin Lotta war zu Besuch, die mir ihren 11 Jahren schon eine super Bäckerin ist, und tolle Dessertkreationen, Torten und Kuchen zaubert. Und hier geht es zu meinem liebsten Mini-Pavlova Rezept. Gelingsicher!

Hauchdünne Apfeltarte à la „Chesery“ – Gstaader Erinnerungen

Liebe Emma, lieber Moritz. Ich kann mich noch sehr gut an den Abend erinnern, als Opa Heinz uns besucht hat – da wart ihr noch nicht auf der Welt. Er hat von Robert Speth und seinem Restaurant „Chesery“ in Gstaad geschwärmt. Und vom besten Apfelkuchen, den er je gegessen hat. Einige Male waren wir seither bei Robert Speth essen, unsere hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Sogar nach einem üppigen Mehrgänger-Menü mussten wir einfach immer die Apfeltarte bestellen, so unübertroffen war der Geschmack. Und trotz anderer Verführungen auf der Dessertkarte, wurde es doch jedesmal der Apfelkuchen. Leider gibt es die „Chesery“ nicht mehr, jahrzehntelang Platzhirsch in der Gstaader Gastroszene. Natürlich musste ich die Tarte nachbacken. Nach einigen Testversuchen, bin ich dem Original ziemlich nahe gekommen. Die Tarte gehört nun definitiv zu einem meiner Signature-Desserts. Dieser Beitrag ist Schweiz Kulinarisch gewidmet, ein inspirierender Account auf Instagram, welches es zu Ihrem Versprechen gemacht hat, nicht nur kulinarische Schweizer Spezialitäten, sondern auch regionale Produkte und die schönsten Ecken der Schweiz zu präsentieren. Weiter geht es mit dem Rezept.

Torte „Mönchshütte“ – mood colour white

Liebe Emma, lieber Moritz. Würden wir unser aktuelles Moodboard erstellen, wäre er schneeweiss. Mit euch entdecken wir gerade die Schlittelpisten in unserer Gegend, ihr lernt Schlittschuhlaufen, und bald steht Skischule auf dem Programm. Ich bin ein Sommermensch, aber mit euch macht auch der Winter richtig Spass. Schneeweiss ist auch die Farbe dieser Torte. Meine aktuelle Kochphase könnte man nostalgisch nennen. Vielleicht liegt es daran, dass eure Oma uns jetzt häufig besucht und mit ihren Gerichten verwöhnt. Vielleicht ein wenig an der aktuellen gesellschaftlichen Situation, in der man sich nach sicheren Werten sehnt. Jedenfalls, während ich normalerweise immer neue Gerichte ausprobiere, koche ich gerade die alten, die aus meiner Kindheit, nach. Und stelle fest, dass sie noch genau so gut schmecken, wie damals. Diesen Kuchen habe ich das letzte Mal sicher vor 20 Jahren gegessen. In meiner Schulzeit gab es ihn praktisch zu jeder Feier. Ich liebe die Kombination aus Sauerkirschen und Crème fraîche. Sie verlangt etwas Übung ab, und ist auch etwas aufwendig in der Herstellung, das Ergebnis ist es aber allemal wert. Weiter geht’s …