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Fischknusperli frisch aus dem Zürichsee – unser Weihnachten 2021

Liebe Emma, lieber Moritz. Es ist ein entspannter Stephanstag-Abend 2021. Ihr seid im Bett, glücklich und zufrieden von den Eindrücken der letzten Tage. Ich nutze die Gunst der Stunde für diesen Beitrag zum Jahresende. Mit einem für Weihnachten zugegeben ungewöhnlichen, aber allemal typischen Schweizer Gericht – Fischknusperli mit Tartarsauce. Weihnachten ist für uns immer die Zeit, gemeinsame Stunden zu Hause im engsten Familienkreis zu geniessen. Dabei übernehmen wir jeweils im geraden Jahr die Gastgeber-Rolle. In diesem Jahr durften wir uns entsprechend entspannt über die Einladung euer Grosseltern am Heiligabend freuen. Und so habe ich die freien Tage zu Hause genutzt, ein paar schöne Gerichte für uns vier zu kochen, mit euch zu spielen und neue Energie zu tanken. Der Fisch – hier Felchen, oft auch Egli – kommt von unserem Zürichsee-Fischer Adrian Gerny. „Am morgen schwimmt er noch als Fisch, mittags kommt er auf den Tisch“, – ist auf Adrian’s Webseite zu lesen. „Ein Haus am See“ verpflichtet fast dazu, dass nur der frischeste Fisch auf den Tisch kommt. Den Fisch bereiten wir in jeglichen …

Kartoffelpuffer mit Crème fraîche – aussen knusprig, innen weich

Liebe Emma, lieber Moritz. Ein weiteres Gericht, welches zum Standard-Repertoire in unserer Familie gehört. Ein Seelenwärmer für kalte Herbsttage. Ihr mögt diese einfachen Kartoffelpuffer (ukrainisch: deruny) sehr, deshalb gehören sie auch in eures Kochbuch. Neulich, nach einem langen Arbeitstag fuhr ich nach Hause, und wurde von eurem Grossmami, meiner Mutter, mit einem Teller frisch ausgebackener Kartoffelpuffer empfangen. Ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit kommt in einem auf – egal in welchem Alter. Nun zu unserer Familienversion der Kartoffelpuffer, die schon meine Oma für mich zubereitet hat – auf dem Bild ist auch ihr Silberbesteck. Richtig gut schmecken sie direkt ab der Pfanne und mit viel Crème fraîche dazu – Beilage Nummer 1 bei vielen ukrainischen Gerichten.

Loup de mer in Salzkruste – mediterranes Feeling für Zuhause

Liebe Emma, lieber Moritz. Zurück zu Hause nach unseren langen Frankreich-Ferien haben wir als erstes dieses Gericht zubereitet. In der gleichen Woche hattet ihr auch den ersten Infoabend im Kindergarten, und habt eure beiden Lehrerinnen kennengelernt. Du, Moritz, bist einfach in den Garten spaziert und kamst zurück mit ein paar Lavendelzweigen: „Den will ich der Lehrerin schenken!“. Ich fand das sooo süss. Zumal wir dir nie davon erzählt haben – dies war einzig und allein deine Idee. Im Auto dann: „Mami, hast du die Blumen für die Lehrerin nicht vergessen?“. „Was für ein Gentleman!“, – erwiderte die Kindergartenlehrerin. „Und nächstes Mal will ich ihr die Kräuter schenken, die du zu den Ofenkartoffeln gibst!“, – sagtest du (gemeint ist Rosmarin). Na das hört sich doch schon nach einem guten Kindergarten-Start an. Zurück zum Loup de Mer. Ich bereite dieses Gericht gerne Silvester zu, weil es nicht so aufwendig ist, und doch nicht alltäglich. Den Wolfsbarsch kaufen wir inzwischen nur noch bei El Pescador – ich bin jedesmal begeistert, wie frisch der Fisch ist. Am liebsten serviere …