Autor: Emma & Moritz

Loup de mer in Salzkruste – mediterranes Feeling für Zuhause

Liebe Emma, lieber Moritz. Zurück zu Hause nach unseren langen Frankreich-Ferien haben wir als erstes dieses Gericht zubereitet. In der gleichen Woche hattet ihr auch den ersten Infoabend im Kindergarten, und habt eure beiden Lehrerinnen kennengelernt. Du, Moritz, bist einfach in den Garten spaziert und kamst zurück mit ein paar Lavendelzweigen: „Den will ich der Lehrerin schenken!“. Ich fand das sooo süss. Zumal wir dir nie davon erzählt haben – dies war einzig und allein deine Idee. Im Auto dann: „Mami, hast du die Blumen für die Lehrerin nicht vergessen?“. „Was für ein Gentleman!“, – erwiderte die Kindergartenlehrerin. „Und nächstes Mal will ich ihr die Kräuter schenken, die du zu den Ofenkartoffeln gibst!“, – sagtest du (gemeint ist Rosmarin). Na das hört sich doch schon nach einem guten Kindergarten-Start an. Zurück zum Loup de Mer. Ich bereite dieses Gericht gerne Silvester zu, weil es nicht so aufwendig ist, und doch nicht alltäglich. Den Wolfsbarsch kaufen wir inzwischen nur noch bei El Pescador – ich bin jedesmal begeistert, wie frisch der Fisch ist. Am liebsten serviere …

Die zauberhafte Provence – unsere once-in-a-lifetime Reise

Liebe Emma, lieber Moritz! Paul Cézanne soll über die Provence gesagt haben: „Wenn man dort geboren wurde, ist es um einen geschehen, man kann sich für nichts anderes mehr begeistern“. Ich kann ihn sehr gut verstehen. Vom ersten Augenblick an zieht Provence einen in ihren Bann. Das mag an der Landschaft liegen – den Wäldern mit Ihren Kiefern, Zedern und Zypressen, den Platanen-Alleen, Olivenfeldern, und natürlich am betörenden Duft vom Lavendel. Es mag das Licht sein, das so viele Maler angezogen haben soll. Die malerischen Bergdörfer des Luberon. Die bunten lebhaften Märkte, die in dem jeweiligen Dorf seit eh und je am gleichen Wochentag stattfinden. Die Küche der Provence. Der Wein. Am Schluss ist es die Mischung aus all dem, die die Magie der Provence ausmacht und einem dieses besondere Lebensgefühl gibt, das man nur hier verspürt. Dass wir eine Auszeit nehmen und an einem unserer Lieblingsorte gemeinsam schöne Familienzeit verbringen wollen, bevor ihr in den Kindergarten kommt, stand schon lange fest. Aufgrund der Pandemie entschieden wir uns nicht allzu weit zu verreisen – in …

Erdbeer-Gin-Tonic und Kita-Abschluss

Liebe Emma, lieber Moritz. Heute ist ein besonderer Tag – euer Kita-Abschluss. Du, Emma warst sehr traurig darüber, während Moritz dies lockerer genommen, oder vielleicht überspielt hat. Die jüngeren Kinder und Jonny haben euch gesagt, dass sie euch vermissen werden. Hasret und Denise können sich die Gruppe nicht ohne euch vorstellen. Lory hat euch zu einem Besuch eingeladen, und Isa fest zum Abschied gedrückt. Sehr rührende Momente. Für einige von ihnen geht es auch weiter mit dem nächsten Schritt. Und allen wurde heute nochmals bewusst, dass nichts so beständig ist, wie die Veränderung. Ihr hattet eine sehr schöne Kita-Zeit. Ich bin stolz, wie ihr alles gemeistert habt. Ich würde mir wünschen, dass euch weiterhin so liebevolle herzliche Menschen auf eurem Weg begegnen. Und dass ihr möglichst viel dieser kindlichen Leichtigkeit auch noch als Erwachsene behält. Zu Feier des Tages gab es für uns Erwachsenen einen Erdbeer-Gin-Tonic. Und so wird er gemacht (Idee habe ich mir mal in Falstaff aufgeschnappt):